Monatelang geschuftet, im Beruf und in der Familie zurückgesteckt, kaum Freizeit und viel Geld investiert: Wer einen MBA durchläuft und dann endlich in der Tasche hat, kann stolz sein. Damit stehen die Türen für höhere Positionen ein deutliches Stück weiter offen.

Doch der MBA-Markt ist reif geworden. Viele Anbieter tummeln sich darin, und immer mehr Absolventen machen es schwieriger, sich von der Konkurrenz um die begehrten Stellen abzuhängen. Ausserdem haben einige Fachhochschulen ihre Nachdiplomstudien kurzerhand in Executive MBA umgewandelt. Dies hat ihnen zwar zahlreiche neue Kunden gebracht, aber insgesamt den Wert der Ausbildung geschmälert. Ein Executive MBA in Marketing tönt zwar gut, befähigt aber nicht gleich dazu, ein ganzes Unternehmen zu leiten.

Ein Beispiel für offene, gleichzeitig aber «kritische» Ohren von Seiten der Arbeitgeber ist Randy Knaflic, Google Staffing Manager für Europa, den Mittleren Osten und Afrika: «Wir sind definitiv ein Technologieunternehmen, doch sehen wir, dass einige Fertigkeiten, die in MBA-Programmen gelehrt werden, in einigen Bereichen und verschiedenen Funktionen wirklich Sinn machen. Aber die Faszination der Mitarbeiter für die Technologie ist ein wichtiges Kriterium, um das Okay für ein MBA-Studium zu bekommen.»

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Gefragt ist also eine hohe Relevanz. Und eines der wichtigsten Kriterien ist ein Zertifikat, das international anerkannt ist, so etwa Equis, AACSB oder FIBAA. Doch wer in der Schweiz verfügt über mindestens eine der Akkreditierungen, und welche Kurse genau sind es?

Auskunft darüber gibt die Übersicht der «Handelszeitung» in ihrem Internetauftritt. Dort finden sich alle wichtigen Anbieter samt allen wichtigen Koordinaten wie Abschluss, Zertifikat, Termine, Kosten und Kontaktmöglichkeiten. Damit hat man von überall her freien Zugriff und kann sich einen ersten Überblick über die «besten» Schulen verschaffen.

Was dann noch für alle zu tun bleibt, die sich für einen Kurs entscheiden wollen, ist ein Besuch vor Ort und Gespräche mit dem Arbeitgeber und Absolventen. Sie kennen nicht nur die Ausbildungsstätte von innen, sondern wissen auch ihren Wert fürs weitere Berufsleben einzuschätzen. Und dann gehts los, die Tasche packen. – Die Bilder dieser Beilage stammen durchwegs von der Universität St. Gallen.