TV-Panels werden immer grösser, das ist nicht immer sinnvoll. Der Philips 37PFL7603 (Preis: 1780 Fr.) hat nicht nur eine Bildschirmdiagonale von 94 cm, sondern auch ein scharfes Full-HD-1080p-Bild, einen DVB-T-Tuner sowie die Philips-Spezialitäten Ambilight und Pixel Plus 3 HD.

Ambilight ist eine Hintergrundbeleuchtung, welche von zwei, drei oder allen vier Seiten des TV mittels LED die Wand aufhellt. Dieser TV hat neben den Vertikalen des Geräts LED, welche durch gezielte Abgabe von Licht an die - weisse - Wand mit vier verschiedenen Modi das TV-Bild optisch vergrössern. Die Software Pixel Plus 3HD sorgt dafür, dass jeder einzelne Pixel seine benachbarten Pixel erkennt und Signal sich optimal anpassen. Das Ergebnis: Scharfe, kontrastreiche und speziell natürliche Bildqualität.

Ein Fernseher reicht nicht

Um regelmässig Filme in HD- Qualität sehen zu können, braucht es einen Blu-ray-Spieler. Der Sony BDP-S550 (Preis: 699 Fr.) ist ein Alleskönner. Er spielt in etwa alles ab, was auf eine Scheibe kommen könnte. Also Blu-ray, DVD, DVD-RW, CD-RW, CD-Audio etc. Precision Drive HD heisst das neue Laufwerk. DVD waren noch nie so klar und brillant. Bravo!

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Der Ton eines Fernsehers ist meist bescheiden, vor allem beim obigen Philips. Es stellte sich die Frage, welches System wohl am besten in ein 20-m2-TV-Zimmer passen würde. Die Wahl fällt auf das 3-2-1-GS-System III des Klangspezialisten Bose (Preis: 1980 Fr.).

Zwei kleine Lautsprecher vorne und ein Acousticmass (Subwoofer) sind alles, was Bose mit diesem Set punkto Lautsprecher zu bieten hat. Dank optischem Kabelanschluss, welcher leider beim TV fehlt, lässt sich der Sound kinderleicht zum Sony-Player leiten.

Die Anlage ist rasch aufgebaut und der Verstärker, welcher ebenfalls als DVD-Spieler und Radio fungiert, passt ausgezeichnet ins Bild der kompletten Anlage. Erstaunlich, welch grossartiger Surround Sound von den winzigen Gemstone Speakern kommt. TrueSpace nennt Bose ihr System, welches einen satten, vollen Klang bei Filmen und Musik garantiert.

Am richtigen Ort aufhängen

Wie verstaut man die Komponenten, nachdem man sie optimal verkabelt hat? Oft sind unterschiedliche Betrachtungswinkel angesagt. Beim Bügeln, auf dem Hometrainer, mit der Spielkonsole oder einfach auf dem Sofa chillen - jede dieser Positionen ist anders doch der TV bleibt am selben Ort. Falsch. Vogels Wandhalterungen bieten Abhilfe.

Das Universalmodell EFW 6345 für 529 Fr. lässt sich in alle erdenklichen Positionen manövrieren, um dem Betrachter uneingeschränkten Bildgenuss zu vermitteln. 120 Grad Drehung und 30 Grad Neigung. Dank der 93 cm langen Wandverschalung (129 Fr.) lassen sich beliebig viele verstellbare Tablare - sprich Audio Support 89 Fr./Stück - montieren, welche den Player und Verstärker aufnehmen. Ästhetisch schön sind die Geräte versorgt, und die Kabel werden hinter dem TV in die Wandverschalung gelegt und sind somit unsichtbar und sauber versorgt.

Spiele sorgen für Bewegung

Ohne vielseitige Partyspiele ist Unterhaltung heute nicht mehr vorstellbar. Nintendo hat mit der Wii eine Konsole, die aktiven Spielgenuss vermittelt. Tennis wird nicht mit dem Finger, sondern mit dem Arm gespielt. Die Angelrute wird gleich ausgeworfen wie am See - der Garn fällt in den virtuellen Fischteich - und die Fische ignorieren den Köder oder fallen über ihn her. Der Spielvielfalt für sind fast keine Grenzen gesetzt.

Mit dem Zusatz Wii Fit wird Nintendo all denen gerecht, die mehr Freude am Training des Körpers anstelle der Finger haben. Es geht um Balance, Geschicklichkeit und Fitness. Die Bildauflösung ist mit 480P gut, aber nicht optimal. Deshalb gibt es Alternativen, respektive Ergänzungen: Die Microsoft X-Box 360 hat eine Full- HD-Auflösung. Das verleiht bei gewissen Spielen mehr Kick und Spannung. Nachdem aller elektronischer Schnickschnack platziert, die Kabel verstaut und die Anlage bereit ist, braucht man noch einen entsprechenden Ort, um das alles geniessen zu können.

Ein Sessel für die Ohren

Eigentlich gehören Polstermöbel nicht zu den Gadgets - anders der Audioluce von FSM (Preis ab 9140 Fr.). Nebst der elektrischen Verstellmöglichkeit von Rückenlehne und Fussteil hat der Ledersessel eingebaute Lautsprecher, die es mittels Transponder erlauben, das Kinoerlebnis in der optimalen Lautstärke zu hören, ohne seine Sitznachbarn zu stören.

Der Nachteil: Bässe werden nicht wiedergegeben, und falls man gerne etwas lauter hört, wird der Sitznachbar auch jedes Wort verstehen. Vorteile: Dank den eingebauten Leselampen wird man diesen Dreh-Sessel auch zum Lesen nutzen. Die Schalter für die Verstellungen sind unter dem Leder versteckt. Der Audioluce ist mit einem Akku ausgerüstet und kann deshalb mitten im Raum platziert werden - ohne dass lästige Kabel das Zimmer verunstalten. Eine Ladung des Akkus ist alle paar Tage angesagt - ausser das Buch war so packend, dass es innerhalb einer Nacht zu Ende gelesen werden musste