Das Volumen der 300 weltweit grössten Pensionseinrichtungen ist im Jahr 2014 auf einen Rekordwert gestiegen. Die Fonds wuchsen um 3,4 Prozent auf 15,4 Billionen Dollar. Zu den 300 grössten Pensionskassen gehören auch elf aus der Schweiz.

Insgesamt verwalten die grössten Einrichtungen 43 Prozent der weltweiten Pensionskassenvermögen. 128 von ihnen stammen aus den USA. Sie allein halten am Vermögen der 300 grössten Pensionskassen 38 Prozent.

US-Kassen sind am meisten gewachsen

Darauf folgten Japan mit 12 und die Niederlande mit 7 Prozent Anteil. Auf die Schweiz, die in den letzten fünf Jahren den Abgang einer Einrichtung zu verdauen hatte, entfallen 1,5 Prozent.

Mit jährlich 7,6 Prozent verzeichneten die US-Kassen zwischen 2009 und 2014 den grössten Vermögenszuwachs, wie eine am Dienstag publizierte gemeinsame Studie des Beratungsunternehmens Towers Watson und des Wirtschaftsmagazins «Pensions & Investments» ausweist. In Europa betrug das Wachstum 7,1 Prozent und im Raum Asien-Pazifik 3,9.

Publica in den Top-100 – aber knapp

Die grössten Schweizer Pensionseinrichtungen führt die Bundespensionskasse Publica an. Sie belegt im internationalen Ranking der grössten 300 mit einem verwalteten Vermögen von 38 Milliarden Franken den Platz 98.

Die BVK des Kantons Zürich liegt mit einem Vermögen von 28,6 Mrd auf Platz 141. Die Nestlé-Pensionskasse belegt Rang 169 und die Kasse der Grossbank UBS landet auf Platz 170. Alle Schweizer Vertreter in den Top-300 haben in der Rangliste Plätze eingebüsst.

(sda/gku/mbü)

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