Die UBS soll offenbar einen Teil der lateinamerikanischen Kunden der britischen Bank HSBC übernehmen. Man habe diesbezüglich ein Abkommen erzielt, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstagabend aus einem internen Memo der HSBC. Die Entscheidung reflektiere die Neuausrichtung der Schweizer Grossbank Bank auf die lateinamerikanischen Märkte, in denen sie ausreichend gross sei und Wachstumschancen für das Privatebanking ausgemacht habe, erklärt gemäss dem Bericht HSBC-Privatebanking-Chef Peter Boyles in dem Memo.

Boyles rechnet damit, dass die UBS bis zu 40 Angestellten eine Stelle bei UBS Wealth Management Americas anbieten werde. Ein HSBC-Sprecher bestätigte gegenüber Reuters den Inhalt des Memos.

(sda/mbü/gku)