Die Wir Bank hat im ersten Semester 2015 seinen Wachstumskurs fortsetzen können und bei den Kundengeldern und Ausleihungen weiter zugelegt. Die Bilanzsumme sei dabei um 8,2 Prozent auf die historische Höchstmarke von 5,03 Milliarden Franken/CHW (Wir-Kredite) gesteigert worden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Bei den Kundengeldern verzeichnete die Wir Bank im ersten Halbjahr ein Zunahme von 10,3 Prozent auf 2,86 Milliarden Franken. Besonders markant sei das Wachstum beim «Sparkonto 60+» ausgefallen, wo der Neugeldzufluss 17,7 Prozent betragen habe, heisst es weiter. Bei den übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden begründe sich das Plus von 40 Prozent auf 678 Millionen Franken hauptsächlich auf den Zufluss auf Festgeldkonti.

Hypotheken bringen Volumen

Das Gesamtkreditvolumen stieg um 6,1 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken CHF/CHW. Dabei sei der grösste Zuwachs durch Hypothekarforderungen erzielt worden. Diese stiegen um 179,6 Millionen bzw. 6 Prozent auf 2,75 Milliarden Franken. Diese Entwicklung soll gemäss Germann Wiggli, Vorsitzender der Geschäftsleitung, denn auch ungebrochen weitergehen. Die Wir Bank werde weiterhin von der grossen Nachfrage nach Hypotheken für Wohneigentum profitieren, prognostiziert er. Die Negativzinsen der Schweizer Nationalbank führten dazu, dass die Nachfrage nach Wohneigentum hoch bleibe.

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Erfreut zeigt sich die Bank auch über die Zunahme der Wir-Geldmenge. Diese stieg von Januar bis Juni 2015 um 1,3 Prozent auf 778,1 Millionen CHW. Wiggli sieht damit die Voraussetzungen für aktive Geschäftsbeziehungen unter den Wir-Teilnehmern weiterhin gegeben. Allerdings weise die leicht gesunkene Umlaufgeschwindigkeit des Wir-Geldes auch darauf hin, dass nicht alle Wir-Teilnehmer die Möglichkeiten des Netzwerkes voll ausschöpften.

(awp/chb)