Der Zürcher Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH hat 2017 seinen Umsatz erstmals auf leicht über 11 Milliarden Franken gesteigert, ein Plus von 4,8 Prozent. Unter dem Strich blieben 213,3 Millionen Franken, knapp mehr als im Vorjahr.

Die Dividende soll um 10 Prozent auf 1,65 Franken pro Aktie steigen. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 3,9 Prozent, wie das vor allem in Asien tätige Unternehmen am Montag mitteilte. Der Betriebsgewinn kletterte um 1,4 Prozent auf 297 Millionen Franken.

Personell stehen aber Veränderungen an: Investor Rainer-Marc Frey wird am 22. März nicht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat bereitstehen. Gründe nannte er laut Konzernmitteilung keine.

Kräftiges Wachstum in Vietnam, Laos, Kambodscha

Der Grossteil der Zunahme basierte auf organischem Wachstum. In Ländern wie Vietnam, Laos, Kambodscha und Myanmar war das Wachstum besonders kräftig.

Zudem baute DKSH durch Zukäufe weiter aus. So kamen im Januar ein kambodschanischer Medikamentenvertrieb und im März ein Verteilungsdienstleister in Vietnam hinzu. Mit einer Übernahme gelang DKSH der Eintritt in den Konsumgüter- und Gesundheitsmarkt in Indonesien.

Für 2018 geht der Konzern von weiter verbesserten Ergebnissen aus. Im wichtigen Markt Thailand sei eine Verbesserung absehbar.

(sda/me)

 

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