Google hat einen Service lanciert, der «About Me» heisst. Diese Übersicht soll zeigen, was Google alles über mich weiss. Dazu analysiert der Dienst die Google-Internetsuche, Gmail, YouTube, Google+, den Dokumentenspeicherdienst Drive sowie Google Fotos.

Wer den «Privatsphärecheck» bei Google macht, kann prüfen, «welche Daten Google verwendet», um die «Nutzererfahrung zu personalisieren»: Das fängt bei den Profilinformationen bei Google+ an, beschäftigt sich damit, was ich «auf Youtube mit anderen teilen möchte», mit den «Google-Fotos-Einstellungen», der Personalisierung der «Google-Nutzung» sowie der Frage, ob ich «relevante Werbung» erhalten will.

Geprüft, geklickt und Häkchen gesetzt

Knapp 20 Minuten hat es bei mir gedauert, ich habe geprüft, geklickt und Häkchen gesetzt. Dazu habe ich mir die Frage gestellt, was ich in meinem Profil bei Google+ preisgeben will. Wie sieht es mit Geo-Tracking bei Google Fotos aus? Soll vielleicht auch eine Karte mit Orten erstellt werden, die ich mit in Google angemeldeten Geräten besucht habe? Der Privatsphärecheck ist erst mal lästig. Aber er ist auch ein guter Realitätscheck, um zu sehen, welche Daten – vielleicht auch unbewusst – im Netz kursieren.

Tim Höfinghoff ist Textchef der «Handelszeitung». Hier schreibt er regelmässig über das digitale Leben.

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