Der Verwaltungsrat des Ölbohrkonzerns Transocean schlägt der Generalversammlung vom 17. Mai in Zug die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,24 US-Dollar pro Aktie vor. Die Zahlung soll in insgesamt vier Teilausschüttungen im Juni, September und Dezember 2013 sowie März 2014 erfolgen, wie das Unternehmen mitteilte.

Insgesamt beläuft sich die Dividendenhöhe auf rund 800 Millionen Dollar aus Kapitalreserven. Der Verwaltungsrat sieht diese Dividendenausschüttung in Übereinstimmung mit den mittel- und langfristigen Finanzzielen des Unternehmens und als gute Basis für Erhöhungen in der Zukunft, falls es der Geschäftsverlauf zulassen sollte.

Zudem will der Konzern an seinem Ziel, die Brutto-Verbindlichkeiten auf einen Wert von 7 bis 9 Milliarden Dollar zu reduzieren, festhalten. Dazu sollen die ausstehenden Verbindlichkeiten bis zum Jahr 2014 um rund 1 Milliarde reduziert werden.

Der Generalversammlung wird ausserdem der brasilianisch Staatsbürger Frederico Curado zur Neuwahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Curado war unter anderem CEO des Flugzeugherstellers Embrear. Die Verwaltungsräte Thomas Carson, Steven Newman, Robert Sprague und Michael Talbert werden zur Wiederwahl für drei Jahre vorgeschlagen.

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(jev/tke/awp)