Der Zürcher Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH und der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit soll der Bevölkerung in Myanmar zu einem besseren Zugang zu Medikamenten verhelfen.

Finanzielle Details gab DKSH in der Mitteilung vom Dienstag nicht bekannt. Die Partnerschaft solle aber die Marktposition von DKSH in Asien weiter stärken und die Profitabilität der Gruppe schrittweise verbessern.

Auch interessant

Distributionspartner in Burma

Der auf Asien spezialisierte Schweizer Marktdienstleister beziehungsweise dessen Geschäftseinheit Healthcare übernimmt für den deutschen Pharmakonzern Marketing, Vertrieb sowie Distribution und Logistik in Apotheken und Spitälern in ganz Myanmar.

Die Kooperation gebe Patienten im ganzen Land Zugang zu neuen Arzneimitteln zur Behandlung von arterieller Hypertonie, koronarer Herzerkrankung, Krebs und Diabetes und verbessere damit die medizinische Versorgung vor Ort insgesamt, heisst es.

Seit 1996 in Burma präsent

Die Partnerschaft erweitere zudem die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in Kambodscha, Singapur und Thailand, heisst es weiter. DKSH ist den Angaben zufolge seit 1996 im ehemaligen Burma präsent und gehört dort zu den grössten Arbeitgebern.

(sda/ise)