Der Handelskonzern DKSH kauft in Asien zu und übernimmt im Zuge einer Nachfolgeregelung die koreanische Miraecare. Mit dieser Akquisition setze die Geschäftseinheit Healthcare ihre strategische Expansion in der Medizinaltechnik-Branche in Asien fort, teilte DKSH  mit. Über die finanziellen Einzelheiten haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion werde voraussichtlich Ende Februar abgeschlossen.

«Nach unserem Eintritt in den koreanischen Healthcare-Markt im Jahr 2012 stellt diese Akquisition eine hervorragende Gelegenheit dar, um rasch eine kritische Masse zu erreichen, unseren Marktanteil zu erhöhen und eine strategische Position im rasch wachsenden koreanischen Medizinaltechnik-Markt zu erreichen», lässt sich DKSH-Chef Jörg Wolle in der Mitteilung zitieren.

Den Angaben zufolge ist Miraecare mit rund 100 Mitarbeitern und einem Nettoumsatz von 31 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2012 eines der führenden Distributions und Dienstleistungsunternehmen für Medizinaltechnik in Korea. Die Firma bietet laut den Angaben ihre Dienstleistungen sowohl für Medizinaltechnik-Produzenten als auch für branchenführende Spitäler in Korea an. Nach der Übernahme werde Miraecare vollständig in das bestehende Koreageschäft und die regionale Organisation der DKSH-Geschäftseinheit Healthcare integriert.

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Laut Bank Vontobel trägt die Akquisition damit rund 0,9 Prozent zum Umsatz der Healthcare-Sparte bzw. rund 0,4 Prozent zum Konzernumsatz bei und hat entsprechend nur «geringe finanzielle Auswirkungen». Der Kaufpreis wird auf etwa 6 Millionen Franken geschätzt. Der Aktienkurs reagiert trotzdem deutlich positiv, das Papier notiert um 09.45 Uhr 2,1 Prozent höher bei 72,35 Franken (SPI -0,1 Prozent).

(tke/aho/sda)