Das Sicherheitstechnologie-Unternehmen Dorma+Kaba hat im ersten Halbjahr nach der Fusion aus den beiden Firmen seinen konsolidierten Umsatz um 2,6 Prozent auf 1,135 Milliarden Franken gesteigert. Der Konzerngewinn beträgt 67,1 Millionen Franken.

Dabei handle es sich um ein Pro-forma-Ergebnis, ausgewiesen seien 57,4 Millionen Franken, teilte das Unternehmen mit. Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg auf 165,4 Millionen Franken. Ausgewiesen sind 144,6 Millionen Franken aus vier Monaten ehemalige Dorma und sechs Monaten ehemalige Kaba.

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Nummer drei der Branche

Die Ebitda-Marge stieg auf 14,6 Prozent (ausgewiesen 15,3 Prozent), gegenüber 13,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. «Die Verbesserung der Profitabilität ist im Wesentlichen auf erste Kosteneinsparungen als direkte Folge des Zusammenschlusses und auf einen sehr erfreulichen Geschäftsgang in Nordamerika zurückzuführen», hiess es in der Mitteilung weiter.

Am 1. September 2015 hatten die Hochzeitsglocken beim Schliesstechnikkonzern Kaba und seiner deutschen Braut Dorma geläutet. Die verantwortlichen Wettbewerbsbehörden hatten die Fusion ohne Einschränkungen genehmigt. Im Mai 2015 hatten bereits die Aktionäre die Transaktion durchgewinkt.

Mit dem Zusammenschluss zu Dorma+Kaba entstand das weltweit drittgrösste Unternehmen der Branche. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Rümlang ZH und ist an der Schweizer Börse Six kotiert.

(sda/chb)