Das Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES hat wie angekündigt im Geschäftsjahr 2014/15 den Weg aus den roten Zahlen heraus gefunden. Trotzdem sollen die Aktionäre auf eine Dividende verzichten. Die Anleger straften das Unternehmen ab, die Aktie fiel bis zum Mittag um gut 3 Prozent auf 203 Franken.

Das Unternehmen erwirtschaftete einen um 7,3 Prozent höheren Nettoumsatz von 96,5 Millionen Franken, wie es am Freitag mitteilte. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA nahm um 54 Prozent auf 15,9 Millionen Franken zu und der EBIT erreichte 1,4 Millionen Franken nach einem Minus von 3,8 Millionen im Vorjahr.

Gewinn von 1,3 Millionen Franken

Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 1,3 Millionen Franken. Bereits im April hatte das Unternehmen einen Gewinn von «rund» 1 Million Franken in Aussicht gestellt. Davor hatte Dottikon ES vier Jahre in Folge Verluste geschrieben, zuletzt noch 2,6 Millionen.

Der operative Cashflow betrug in der Berichtsperiode 11,4 Millionen Franken nach einem Plus von 8,4 Millionen im Vorjahr, der Free Cashflow lag bei 1,3 Millionen (VJ 2,7). Der Bestand an flüssigen Mitteln und Festgeldern belief sich per Ende Periode auf 29,1 Millionen, die Eigenkapitalquote bei 86,4 Prozent.

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Steigerungen der Investitionen geplant

Da das Unternehmen in den nächsten drei Jahren eine «erhebliche» Steigerung der Investitionen plane, um das mittelfristig erwartete Umsatzwachstum realisieren zu können, sollen die Aktionäre auf die Ausrichtung einer Dividende verzichten, heisst es weiter. Im Vorjahr waren noch 4,90 Franken je Aktie in Form einer Nennwertreduktion zur Auszahlung gekommen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Dottikon ES mit einer weiteren Zunahme des Nettoumsatzes und des Reingewinns. Man sehe sich im heutigen Pharmaumfeld «ausgezeichnet« positioniert und werde die eingeschlagene Unternehmensstrategie fortsetzen.