Das Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES erweitert die Kapazitäten für die Prozessentwicklung und -optimierung am Standort Dottikon um 20 Prozent und baut die Hochdrucktechnologie im Bereich der heterogenen und homogenen Katalyse weiter aus.

Die zusätzlichen Laboreinheiten werden geschaffen, um die steigende Nachfrage nach Prozessentwicklung von prozesstechnisch chemisch unterentwickelten Projekten für die anschliessende Produktion abzudecken, teilt das Unternehmen mit. Hingegen seien die im Juli dieses Jahres bekannt gegebenen exklusiven Gespräche mit Solvias beendet worden, heisst es weiter

Die im Rahmen des Ausbaus geschaffenen Einheiten sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2013 in Betrieb genommen. Der Bereich der Katalyse werde zudem, unter anderem durch die Entwicklung und Anschaffung von Hochdruck-Parallelscreening-Equipment, verstärkt und ausgebaut.

Abbruch der Solvias-Gespräche

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Zur Beendigung der Gespräche mit Solvias heisst es, dass der Verwaltungsrat mit dem Entscheid die Überzeugung an der Richtigkeit der Einstandortstrategie bekräftigt. Diese Strategie erlaube kurze Entscheidungs- und Kommunikationswege und resultiere in rascher und wirksamer Projektentwicklung sowie klarer und transparenter Kommunikation zum Kunden, so die Mitteilung weiter.

Bei den Gesprächen mit Solvias ging es laut Mitteilung von Ende Juli um den möglichen Kauf der Geschäftseinheit «Synthesis and Catalysis». Dabei handelte es sich - nach dem Bezug des neuen Standortes von Solvias in Kaiseraugst - um die im Werk Rosental/Basel verbliebene chemische Entwicklung und Kleinmengenproduktion für pharmazeutische Wirkstoffe sowie High-Throughput-Screening und Ligandenentwicklung im Bereich Katalyse, wie es damals hiess.

Die Solvias Geschäftseinheiten «Analytical Services» und «Process Analytical Technology» waren dagegen nicht Teil der Kaufgespräche.

(chb/aho/awp)