Das Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2015/16 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Unternehmen hat in der Berichtsperiode mit Blick auf weiteres Wachstum in die Produktionskapazitäten investiert. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

Konkret stieg der Umsatz um gut 10 Prozent auf 43,2 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dabei sei der Pharmabereich um rund 20 Prozent gewachsen ist. Die Produktionsleistung - also Bestandesänderungen von Halb- und Fertigfabrikaten eingerechnet - nahm laut Unternehmensangaben um 31 Prozent zu.

Eine Million Franken Gewinn

Der höhere Umsatz führte in der Folge zu steigenden Gewinnzahlen. Der EBITDA erreichte 8,1 Millionen Franken, nach 2,8 Millionen im Jahr zuvor und die entsprechende Marge stieg um 11,6 Prozentpunkte auf 18,8 Prozent. Der EBIT wird mit 1,1 Millionen Franken wieder knapp positiv ausgewiesen (VJ -4,3 Millionen) bei einer Marge von 2,6 Prozent. Unter dem Strich resultierte im ersten Halbjahr ein Gewinn von 1,0 Millionen Franken, nach einem Fehlbetrag von 3,2 Millionen das Jahr zuvor.

Der operative Cashflow betrug laut Mitteilung deutlich tiefere 3,3 Millionen Franken (VJ 17,6 Millionen), was mit Vorleistungen in das weitere Wachstum begründet wird. Die initiierte Kapazitätserweiterung brachte eine Zunahme der Investitionen auf 6,4 Millionen Franken und damit gesamthaft einen Geldabfluss von 3,1 Millionen. Per Ende der Berichtsperiode wurde ausserdem ein Bestand an flüssigen Mitteln von 26,0 Millionen Franken und eine Eigenkapitalquote von 86 Prozent ausgewiesen.

Prognose wird bestätigt

Für das gesamte laufende Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Dottikon - wie Ende Mai angekündigt - mit einer weiteren Zunahme des Nettoumsatzes und des Reingewinns im Vergleich zum Vorjahr.

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(awp/mbü)