Das Aargauer Feinchemieunternehmen Dottikon ES hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2012/13 unter Verzögerungen bei Produkteinführungen seiner Kunden gelitten. Dottikon ES produzierte deshalb weniger.

Gleichzeitig stiegen aber die Personalkosten, weil im Hinblick auf die Verbreiterung der Produktepalette bereits Mitarbeiter eingestellt wurden. Auch der betriebliche Aufwand stieg: Die tiefe Auslastung der Produktionsanlagen wurde zu umfassenden Revisionen genutzt, wie es in einem Communiqué hiess.

Das drückte auf das Ergebnis des Unternehmens. Der Betriebsverlust (Ebit) fiel mit 6,9 Millionen Franken noch höher aus als vor Jahresfrist, als das operative Minus sich auf 4,6 Millionen Franken belief. Der Reinverlust von April bis September betrug 4,0 Millionen Franken nach 2,7 Millionen Franken im Jahr 2011.

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Weil aber Lagerbestände abgebaut wurden, stieg der Umsatz von Dottikon ES. Er fiel mit 37,7 Millionen Franken 22 Prozent höher als im Vorjahr aus.

(vst/tke/sda)