Der US-Chemiekonzern Dow Chemical hat im dritten Quartal von einem starken Plastikgeschäft und höheren Preisen profitiert. Der Gewinn je Aktie sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Cent auf 71 Cent geklettert, teilte der Konzern am Mittwoch in Midland mit.

Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern 852 Millionen Dollar Gewinn, nach 594 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten.

Globale Präsenz zahlt sich aus

Konzernchef Andrew Liveris sprach von einem «starken» Quartal. Der Konzern profitiere von einer niedrigen Kostenbasis, der Verbundproduktion und einer globalen Präsenz. Flexibilität sei in Zeiten schwankungsanfälliger Märkte der beste Schutz.

Dow verkauft seit längerem unprofitable Geschäfte und konzentriert sich auf Wachstumsfelder. Der deutsche Rivale BASF will seinen Quartalsbericht am Freitag vorlegen. Am kommenden Dienstag folgt dann der US-Konkurrent Dupont.

(awp/gku)