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Dramatische Verluste bei Monte dei Paschi

Altehrwürdiges Gemäuer in Siena: Die Bank kommt nicht aus dem Sumpf.   Keystone

Italiens drittgrösstes Kreditinstitut schreibt für das neunte Quartal in Folge rote Zahlen. Das Loch wurde in den vergangenen drei Monaten massiv grösser als befürchtet.

Veröffentlicht am 07.08.2014

Italiens drittgrösstes Kreditinstitut, die Banca Monte dei Paschi di Siena, hat mit seinem Verlust im abgelaufenen Quartal die Befürchtungen des Marktes noch dramatisch übertroffen. Der Nettoverlust in den Monaten April, Mai und Juni habe bei 178,9 Millionen Euro gelegen, teilte die Bank am Donnerstag mit.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 57,5 Millionen Euro gerechnet. Die Bank, die im vergangenen Jahr mit Staatsgeldern in Höhe von 4,1 Milliarden Euro vor der Pleite gerettet worden war, schrieb damit das neunte Quartal in Folge rote Zahlen. Ein Grund der hohen Verluste sind drastisch gestiegene Belastungen wegen fauler Kredite.

(sda/vst)

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