Der Dreamliner-Grosskunde All Nippon Airways (ANA) rechnet nicht mit einer raschen Lösung der jüngsten Sicherheitsprobleme beim Flugzeug von Boeing. Die japanische Fluggesellschaft strich am Samstag alle Flüge bis zum 18. Februar.

Somit fallen erneut fast 400 Flüge aus. Insgesamt müssen damit seit der Notlandung eines Dreamliners der Airline am 16. Januar 838 Flüge gestrichen werden. Seit dem 17. Januar sind alle Dreamliner am Boden.

Die beiden japanischen Fluggesellschaften ANA und Japan Airlines sind vom Flugverbot für den Dreamliner am stärksten betroffen, da sie rund die Hälfte aller weltweit ausgelieferten 50 Dreamliner in ihren Flotten haben.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Lithium-Ionen-Batterie des Dreamliner, insbesondere auch auf den Hersteller GS Yuasa.

(rcv/sda)