Die Pannenserie bei Boeings Langstreckenjet 787 «Dreamliner» nimmt kein Ende. Die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) musste einen Inlandsflug in Japan streichen, weil auf dem Weg zwischen Tokio und Matsuyama ein Cockpit-Fenster gerissen war, wie eine Sprecherin der Gesellschaft sagte.

An einer weiteren «Dreamliner»-Maschine am Flughafen Miyazaki wurde ein Leck im Ölsystem entdeckt. Nach Überprüfung des Triebwerks sei die Maschine wieder zum Flug freigegeben worden, werde aber in Tokio erneut überprüft.

Der «Dreamliner» macht bereits seit Anfang der Woche mit verschiedenen Zwischenfällen auf sich aufmerksam. Am Montag brach bei einem «Dreamliner» von Japan Airlines in Boston ein Feuer aus. Am Dienstag verlor ein weiteres Exemplar der Gesellschaft am gleichen Flughafen Treibstoff. Am Mittwoch strich Konkurrentin ANA nach einer Störung des Bremscomputers einen Inlandsflug mit dem Boeing-Modell.

Kommenden Montag soll der Flieger dann von Katar kommend erstmals auch den Flughafen Zürich anfliegen.

(vst/aho/sda)