Das mit Problemen kämpfende Trickfilm-Studio DreamWorks Animation («Shrek») will 500 Jobs streichen und die Pläne für Neuproduktionen eindampfen. Ab kommendem Jahr sollen nur noch zwei statt drei Filme produziert werden, berichtete das «Wall Street Journal».

Firmenchef Jeffrey Katzenberg habe in einer Telefonkonferenz mit Investoren zudem angekündigt, den Fokus wieder auf die Animationsfilme zu legen. Zuletzt hatte er den Ausbau von Produktionen für TV und Online-Videos im Visier gehabt.

Mehrere Misserfolge an den Kinokassen

Der Sanierungsplan mit dem Abbau von rund jedem fünften Arbeitsplatz werde Kosten von rund 290 Millionen Dollar bringen, erklärte Dreamworks Animation. Das Studio hatte Hits wie «Shrek», «Kung Fu Panda» und «Madagascar» gelandet, zuletzt gab es jedoch mehrere Misserfolge an den Kinokassen.

Laut den neuen Plänen sollen künftig pro Jahr ein ganz neuer Animations-Film und eine Fortsetzung produziert werden, für 2016 stehen demnach «Kung Fu Panda 3» und die Neuproduktion «Trolls» auf dem Programm. Für den für 2017 geplanten Film «Captain Underpants» sollen einige Produktionsbereiche an andere Studios ausgelagert werden. Zudem würden mit Lewis Coleman, Mark Zoradi und Dawn Taubin drei Top-Manager noch in diesem Jahr das Unternehmen verlassen.

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Gespräche zu möglichen Übernahmen

Zuletzt hatte das Filmstudio mehrere Gespräche zu möglichen Übernahmen oder Kooperationen geführt - bislang ohne greifbares Ergebnis. Ende September war Dreamworks Animation mit rund 3,4 Milliarden Dollar bewertet worden.

(awp/dbe/ama)