Überprüft werden die Poststellen Kannenfeld, Kleinhüningen und Gellert, wie die Schweizerische Post mitteilte. Die Post wolle diese Filialen einzeln sorgfältig prüfen und einen Mix an Zugangspunkten anstreben. Auf Stadtgebiet soll es dazu bis zu acht neue Zugangsmöglichkeiten geben.

Elf weitere Poststellen im Kanton Basel-Stadt werden bis mindestens 2020 garantiert. Mindestens gleich lang bleibt zudem die Hauptpost in der Innenstadt bestehen, wie schon im März bekannt wurde. Ursprünglich wollte die Post auch die Hauptpost schliessen, verzichtet jedoch nach einer Intervention des Kantons vorerst darauf.

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Kritik der Gewerkschaften

Der Kanton Basel-Stadt bedauert die Pläne der Post, wie es auf Anfrage hiess. Man verlange gute Ersatzlösungen. Kritisiert wird die Post von der Gewerkschaft Syndicom: Die vorgesehenen Ersatzlösungen seien ungenügend. So würde nur ein reduzierter Service angeboten. Mit ihrem Vorgehen ignoriere die Post die Bedürfnisse der Bevölkerung.

Die Überprüfung der Filialen ist Teil einer im vergangenen Herbst angekündigten Umstrukturierung. Das Unternehmen Post will bis zum Jahr 2020 insgesamt bis zu 600 traditionelle Poststellen abbauen. Die Post begründete dies mit veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung.

(sda/chb)