«Frühzeitig adressieren»Ärger über KartellwächterFusion noch nicht vom TischVerkaufsshops in China

Valentin Chapero, der umtriebige Chef des Schweizer Hörgerätekonzerns Sonova (Ex-Phonak), ist immer wieder für Überraschungen gut. Sein jüngster Streich ist aber nicht nur überraschend, sondern auch brisant. Denn er kündigt seinen Rücktritt gegenüber der «Handelszeitung» an. «In etwa drei Jahren wird die operative Zeit bei Sonova für mich vorbei sein».

Sonova-CEO Valentin Chapero zu seinen Zukunftsplänen.Chapero: Im jetzigen Job ist es mir noch nicht langweilig geworden. Ich finde immer wieder etwas, damit Langeweile gar nicht erst aufkommen kann. Grundsätzlich würden mich VR-Mandate zwar reizen, da ich aber nur wenig Zeit habe, muss ich selektiv sein.

Valentin Chapero: In etwa drei Jahren wird die operative Zeit bei Sonova für mich vorbei sein. Chapero: Ich werde dem Unternehmen erhalten bleiben und darüber wachen, dass nichts zerstört wird, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben.Chapero: Dies ist eine der Möglichkeiten. Chapero: Wir kommunizieren diesbezüglich offen, denn zu einem professionellen Management gehört es meiner Ansicht nach auch, dass man Themen wie die Nachfolgeplanung frühzeitig adressiert. Chapero: Es kann für mich in alle Richtungen gehen. Denn in meinem bisherigen Berufsleben gab es immer die Konstante, dass ich mich etwa alle vier Jahre massiv verändert habe. Seitdem ich in der Schweiz bin, faszinieren mich beispielsweise die Bereiche Venture Capital oder Private Equity. Ich stellte aber auch fest, dass ich mich mehr und mehr für Marketingaufgaben begeistern kann.

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Ihr Arbeitsvertrag läuft bis 2010. Was geschieht danach?Und nachher?Sie beerben also Andy Rihs als Verwaltungsratspräsidenten?Sie machen diese Pläne schon früh im Voraus publik... Werden Sie schon vorher andere Verwaltungsratsmandate annehmen?Was werden Sie nach Ihrer Zeit als Sonova-Chef tun?