Im Prozess des Drogerie-Unternehmers Erwin Müller gegen die Bank J. Safra Sarasin soll sich am Freitag entscheiden, welches Gericht für den Prozess zuständig ist. Das Landgericht Ulm will seine Entscheidung verkünden, ob es sich weiter mit dem Fall beschäftigt, oder ob es sich nicht für zuständig hält. Die Vorsitzende Richterin hatte dem Unternehmer bereits im Dezember empfohlen, seine Klage auch in der Schweiz einzureichen. Das Gericht dort sei auf jeden Fall zuständig (Az: 4 0 66/13). Doch Müller will den Prozess unbedingt vor einem deutschen Gericht austragen.

Klage als Privatmann wegen Falschberatung

Der 81-jährige Inhaber der Drogeriemarktkette Müller klagt als Privatmann gegen die Bank, weil ihm durch falsche Beratung ein Schaden von mehr als 47 Millionen Euro entstanden sei. Die Bank bestreitet das. Müller hält für den Prozess das Landgericht Ulm für zuständig, die Bank will den Streit vor einem Gericht in der Schweiz verhandeln.

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