Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2013 den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,7 Prozent auf 736,4 Millionen Franken gesteigert. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda ging dagegen um 13 Prozent auf 85,3 Millionen zurück, teilte das Unternehmen mit. Unter dem Strich brach der den Aktionären zurechenbare Reingewinn um 65 Prozent auf 8,8 Millionen ein.

Das organische Wachstum lag bei 1,8 Prozent, der flächenbereinigte Umsatz wuchs um 0,8 Prozent und neue Konzessionen trugen 1 Prozent zum Umsatzwachstum bei. Dazu wirkten sich die Wechselkurse mit 1 Prozent positiv aus.

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Neuer Vertrag in Brasilien belastet

Der Bruttogewinn lag mit 432,7 Millionen Franken um 2,5 Prozent über dem Vorjahreswert, womit die Bruttomarge auf 58,8 Prozent von 58,3 Prozent anstieg. Grund für den Rückgang auf Stufe Ebitda sei die Vertragserneuerung auf dem Flughafen Sao Paolo sowie Integrations- und Expansionskosten, welche den Gewinn belastete, so Dufry.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 742,8 Millionen Franken und einem Ebitda von 87,6 Millionen gerechnet.

Vertrag mit der indonesischer Flughafenbetreiberin

Die kürzlich vollzogene Akquisition von Folli Follie werde ab April zur Umsatz und Profitabilitätssteigerung beitragen und die Einbussen in der Profitabilität vom ersten Quartal im Gesamtjahr kompensieren, so die Meldung. Insgesamt habe sich der positive Trend in den meisten Regionen im ersten Jahresviertel fortgesetzt.

Bereits gestern Montag hatte Dufry den Neuabschluss eines Vertrags mit der indonesischen Flughafenbetreiberin Angkasa Pura I vermeldet, wonach der Reisedetailhändler auf dem Flughafen in Bali sieben Läden mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 2200 m2 betreiben wird.

(chb/tno/awp)