Der starke Franken hat bei Dufry, dem Betreiber von Zollfreiläden in Flughäfen, auf die Ergebnisse 2011 gedrückt. Den Umsatz konnte das Unternehmen zwar noch leicht um 1,1 Prozent auf 2,637 Milliarden Franken steigern. Zu konstanten Wechselkursen hätte Dufry aber ein Plus von 17 Prozent erreicht. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 111,9 Millionen Franken, wie Dufry mitteilt. Das sind 4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Bruttogewinn stieg um 2,2 Prozent auf 1,535 Milliarden Franken, der Betriebsgewinn (Ebitda) stieg um 8,1 Prozent auf 370,9 Millionen Franken. Auf Stufe Ebit weist Dufry ein Ergebnis aus von 212,5 Millionen Franken, ein Plus von 7,4 Prozent.

Mit den Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten bis auf den Reingewinn übertroffen. Beim Ausblick gibt sich Dufry gewohnt vage. Man sei gut positioniert für 2012, um weiter in der Region Eurasien zu expandieren, heisst es in der Mitteilung. Die Priorität im laufenden Geschäftsjahr liege auf der Integration der neu übernommenen Aktivitäten.

(laf/tno/sda)