Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Halbjahr 2013 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr knapp 10 Prozent auf 1,67 Milliarden Franken gesteigert. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda ging dagegen leicht um 0,9 Prozent auf 218,1 Millionen zurück, teilte das Unternehmen mit. Unter dem Strich resultierte ein um 54 Prozent tieferer Reingewinn nach Minderheiten von 28,9 Millionen, wegen hoher Integrations- und Restrukturierungskosten im ersten Quartal.

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Das organische Wachstum unter Ausklammerung von ausserordentlichen Effekten lag im ersten Halbjahr bei 2,9 Prozent, der flächenbereinigte Umsatz wuchs um 1,9 Prozent und neue Konzessionen trugen 0,7 Prozent zum Umsatzwachstum bei. Dazu wirkten sich die Wechselkurse mit 0,9 Prozent positiv aus.

Erwartungen der Analysten übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim Umsatz leicht übertroffen, bei den Gewinnzahlen hingegen verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,66 Milliarden Franken, einem Ebitda von 222,1 Millionen und einem Reingewinn nach Minderheiten von 39,3 Millionen gerechnet.

Der Bruttogewinn lag mit 981 Millionen Franken um 10 Prozent über dem Vorjahreswert, womit die Bruttomarge unverändert 58,8 Prozent betrug. Der Reingewinn lag bereinigt um Einmaleffekte bei 50,4 Millionen. Die per Ende April vollzogene Akquisition von Folli Follie sowie Kosten für Projektlancierungen belasteten das operative Ergebnis im ersten Halbjahr mit 23,3 Millionen Franken.

Die Integration von Folli Follie verlaufe nach Plan und die erste Phase sei bereits abgeschlossen. Basierend auf den Trends vom zweiten Quartal rechnet das Management mit einer Beschleunigung des Umsatzwachstums im laufenden Halbjahr.

(rcv/chb/awp)