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Dufry nähert sich langsam der Gewinnzone

Dufry-Zentrale in Basel: Es geht aufwärts. Keystone

Der Detailhändler hat im ersten Halbjahr mehr Umsatz gemacht. Der Verlust konnte massiv reduziert werden. Bald steht der Börsengang des Nordamerika-Geschäfts an.

Veröffentlicht am 31.07.2017

Der Reisedetailhändler Dufry hat im ersten Halbjahr 2017 dank florierenden Geschäften in Grossbritannien und dank Reisenden aus Brasilien und Russland mehr Umsatz erwirtschaftet.

Unter dem Strich bleibt aber noch immer ein kleiner Verlust. Mit dem Nordamerika-Geschäft will Dufry nun an die Börse.

Verlust fast aufgeholt

Der Umsatz legte um 5,8 Prozent auf 3,82 Milliarden Franken zu. Der Verlust beträgt noch knapp eine Million Franken. Dieser war im Vorjahr aber deutlich grösser. Nach Minderheiten beträgt der Verlust 24,9 Millionen Franken nach -75 Millionen Franken im Vorjahr, wie Dufry am Montag mitteilte.

Mit dem Nordamerika-Geschäft plant Dufry den Börsengang, wie es weiter heisst. Der nordamerikanische Reisehandel sei im Bereich Getränke und Nahrungsmittel sowie anderen Segmenten anders als die anderen Märkte. Darum bringe eine Abspaltung durch einen Börsengang mehr Flexibilität. Dufry würde die Sparte aber nach wie vor konsolidieren.

29'000 Angestellte

Dufry betreibt in Bahnhöfen, Flughäfen, Häfen, auf Kreuzfahrtschiffen und in städtischen Touristenzentren rund 2200 Shops mit 29'000 Angestellten.

(sda/gku/cfr)

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