Der Reisedetailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2012 den Umsatz deutlich um 26,6 Prozent auf 723,9 Millionen Franken gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen habe der Umsatz sogar um 29,6 Prozent auf 740,8 Millionen zugelegt, teilte das Unternehmen mit. Das organische Wachstum lag bei 9,7 Prozent, Akquisitionen trugen fast 20 Prozent zum Umsatzwachstum bei.

Der Bruttogewinn stieg um 28,1 Prozent auf 422,1 Millionen Franken. Damit hat Dufry eine Bruttogewinn-Marge von 58,3 (57,6) Prozent erreicht. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda legte um 47,1 Prozent auf 98,1 Millionen zu. Dies entsprach einer Ebitda-Marge von 13,5 (11,7) Prozent. Unterm Strich wurde der Reingewinn nach Minderheiten um gut 50 Prozent auf 25,1 Millionen gesteigert. Neben der höheren Profitabilität wurde auch der Cash Flow deutlich um knapp 68 Prozent auf 58,2 Millionen erhöht.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 703,3 Millionen Franken, einem Ebitda von 90,7 Millionen und einem Reingewinn nach Minderheiten von 19,3 Millionen gerechnet.

Das Wachtum wurde von allen Regionen getragen. Auch dank einiger Akquisitionen bleibt Südamerika die Top-Region. Aber auch Afrika hat nach den politischen Unruhen im Vorjahr zum Wachstum zurückgefunden.

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Einen konkreten Ausblick gab das Unternehmen wie üblich nicht. Man sei aber auf Kurs für die angestrebten Profitabilitätsverbesserungen, heisst es von CEO Julian Diaz. Insgesamt sei das Ergebnis ein guter Start in das Jahr 2012. Trotz der positiven Daten zum Passagierwachstum sei man aber weiter vorbereitet, falls es zu globalen oder regionalen Rücksetzer komme.

(chb/vst/awp)