Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2014 den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,5 Prozent auf 775,0 Millionen Franken gesteigert. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg um 4,4 Prozent auf 89,1 Millionen, teilte das Unternehmen mit. Unter dem Strich ging der den Aktionären zurechenbare Reingewinn aber um 68 Prozent auf 2,8 Millionen zurück.

Das organische Wachstum lag bei 2,2 Prozent, der flächenbereinigte Umsatz wuchs um 0,7 Prozent und neue Konzessionen trugen 1,5% zum Umsatzwachstum bei. Die Konsolidierung von Hellenic Duty Free wirkte sich mit einem Plus von 6,8 Prozent am stärksten aus. Einen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung hatten dagegen die Wechselkurse mit -3,8 Prozent.

Kosten wegen Übernahme

Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens knapp verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 783 Millionen Franken, einem EBITDA von 91,4 Millionen und einem Reingewinn nach Minderheiten von 4,2 Millionen gerechnet.

Der Bruttogewinn lag mit 456,8 Millionen Franken um 5,6 Prozent über dem Vorjahreswert, womit die Bruttomarge auf 58,9 Prozent von 58,8 Prozent anstieg. Grund für den Rückgang des Reingewinns seien in erster Linie Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Hellenic Duty Free, so Dufry.

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Wachstum im Gesamtjahre erwartet

Mit Blick auf die weltweiten Passagierzahlen sieht Dufry für das erste Quartal ein Wachstum von 6 Prozent und erwartet für das Gesamtjahr ein Wachstum von 4 Prozent.

Es werde alles daran gesetzt, dass die Ladenflächen an verschiedenen Flughäfen in Brasilien noch im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaften eröffnet werden können, so die Meldung. Durch die geplanten Eröffnungen werde sich das Wachstum vor allem im zweiten Jahr beschleunigen.

(awp/dbe)