1. Home
  2. Unternehmen
  3. Dufrys Wachstum gerät in Brasilien und Argentinien ins Stocken

Detailhandel
Dufrys Wachstum gerät ins Stocken

Haupteingang zum Hauptsitz der Dufry Group in Basel, Schweiz, aufgenommen am Mittwoch, 8. Februar 2017. (KEYSTONE/Patrick Straub)
Der Dufry-Hauptsitz in Basel.Quelle: Keystone

Dufry steigert den Umsatz. Eine Schwäche in Brasilien, Argentinien und Spanien sorgt aber für einen organischen Rückgang um 0,7 Prozent.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Der Reise-Detailhändler Dufry ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2018 weiter gewachsen. Im dritten Jahresviertel kam das Wachstum aus eigener Kraft jedoch zum Erliegen. Mit Blick nach vorne rechnet Dufry mit einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld.

Der Umsatz legte in den ersten neun Monaten um 4,6 Prozent auf 6,56 Milliarden Franken zu. Auf organischer Ebene stieg der Umsatz um 3,1 Prozent, teilte Dufry am Montag mit. Zum Halbjahr wurde für das organische Umsatzwachstum noch ein Plus von 5,5 Prozent ausgewiesen. Aufgrund von einer schwächeren Entwicklung in Märkten wie Brasilien, Argentinien und Spanien musste Dufry im dritten Quartal einen organischen Rückgang um 0,7 Prozent hinnehmen.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg in den ersten neun Monaten um 8,5 Prozent auf 807 Millionen, bei einer um 40 Basispunkten höheren Marge von 12,3 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 87,5 Millionen Franken nach 84,7 Millionen in der Vorjahresperiode.

Erwartungen übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen beim Umsatz und EBITDA leicht übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 6,53 Milliarden und einen EBITDA von 802 Millionen Franken erwartet. Das organische Wachstum wurde im Durchschnitt mit +3,4 Prozent im Vorfeld etwas optimistischer geschätzt.

Für das Gesamtjahr rechnet Dufry mit einem organischen Wachstum zwischen 2 und 3 Prozent. Die EBITDA-Marge wird zwischen 12 und 12,3 Prozent erwartet. Die Marktbedingungen dürften vor allem in Spanien aber auch in Argentinien und Brasilien in den kommenden Quartalen anspruchsvoll bleiben, heisst es dazu. Der Fokus liege weiterhin auf Effizienzsteigerung. Der globale Reisemarkt dürfte sich aber weiterhin solide entwickeln.

(awp/bsh)

Anzeige