Der Immobilienentwickler Peach Property hat im Geschäftsjahr 2014 den Betriebsertrag markant gesteigert und zwar auf 194,6 Millionen Franken nach 61,6 Millionen im Jahr zuvor. Massgeblichen Anteil daran haben die Erträge, die aus dem Geschäftsbereich Projektentwicklung stammen (126,7 Millionen Franken gegenüber 5,7 Millionen in 2013). Eine Steigerung wurde auch beim Mietertrag verbucht, der um rund einen Drittel auf 7,7 Millionen zulegte.

Demgegenüber steht allerdings ein ebenfalls markant gestiegener Betriebsaufwand von 188,1 Millionen Schweizer Franken nach 44,8 Millionen. Auch hier ist der Geschäftsbereich Projektentwicklung matchentscheidend: Auf 145,4 Millionen nahm der Posten zu nach 5 Millionen im Vergleichsjahr 2013, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Keine Angaben zu möglicher Dividende

Unter dem Strich hat Peach Property aufgrund von Mehrkosten als Folge mangelhafter Bauausführung einen Verlust geschrieben, wie bereits im Januar mitgeteilt wurde. Wegen nachgelagerter Steuereffekte im Umfang von rund 2 Millionen Franken fiel der Fehlbetrag nach endgültigen Zahlen mit -10,4 Millionen (Vorjahr +1,4 Millionen) etwas geringer aus als anhand vorläufigen Zahlen gemeldet wurde (-13 Millionen Franken).

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Angaben zur Ausschüttung sind weder der Medienmitteilung noch dem Geschäftsbericht zu entnehmen. In den vergangenen Jahre wurde auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet.

Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zurückkehren, heisst es bezüglich Ausblick. CEO Thomas Wolfensberger lässt sich ferner mit den Worten zitieren, dass der Ankauf und die Revitalisierung von Bestandsportfolios künftig noch stärker ins Zentrum der Aktivitäten rücken werde. Im Laufe der nächsten zwei Jahre wolle man zudem die Eigenkapitalquote (zu Marktwerten) auf 40 Prozent erhöhen. Nach IFRS belief sich diese per Ende 2014 auf 20 Prozent und nach Marktwerten auf 23 Prozent.

(awp/chb)