Erleichterung an der Wall Street: Apple hat im vergangenen Quartal 6,9 Milliarden Dollar oder 7,47 Dollar pro Aktie verdient. Die Umsätze beliefen sich auf 35,3 Milliarden Dollar – und damit kaum höher als im Vorjahreszeitraum.

Und dennoch hat der Computerkonzern aus Cupertino die Erwartungen damit leicht übertroffen. Das Resultat: Die Aktie legte nachbörslich direkt nach Veröffentlichung um fast vier Prozent zu.

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Trotzdem: Das Wachstum kommt zum Erliegen. Der Gewinn schrumpfte sogar das zweite Mal in Folge. Er lag um 22 Prozent niedriger – bei unterm Strich 6,9 Milliarden Dollar (6,5 Milliarden Franken), wie der Konzern nach Börsenschluss mitteilte.

Kleinere Geräte drücken auf Margen

Apple verkauft mittlerweile viele iPad mini, die weniger Geld abwerfen als ein grosses iPad oder ein iPhone. Das drückt auf die Margen.

Apple verkaufte im Quartal 31,2 Millionen iPhones im Vergleich zu 26 Millionen vor einem Jahr. Dagegen schrumpfte die Zahl der insgesamt abgesetzten iPads von 17 Millionen auf 14,6 Millionen. Die Zahl der verkauften Mac-Computer ging leicht zurück von 4 Millionen auf 3,8 Millionen.

Eine genauere Aufschlüsselung nach einzelnen Typen macht Apple nicht. Konzernchef Tim Cook erklärte, im Herbst und im kommenden Jahr kämen neue Produkte heraus.

(vst/sda)