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Funkstille
E-Banking der Postfinance war lahmgelegt

Postfinance: 24 Stunden funkionierte das E-Banking nicht. Keystone

Eine Grosspanne hat während rund 24 Stunden das E-Banking der Postfinance lahmgelegt. Die Ursache für den Totalausfall kennt das Finanzinstitut noch nicht – einen Hackerangriff schliesst es aber aus.

Veröffentlicht am 09.01.2017

Rund 1,7 Millionen Kunden bei Postfinance waren am Sonntag und Montagmorgen von einem Totalausfall beim elektronischen Banking betroffen. Am Montagmittag konnte Postfinance den Zugriff wieder weitgehend herstellen. Die «Verfügbarkeit ist stabil», heisst es auf der Unternehmenswebseite.

Seit Sonntagvormittag hatte die Kundschaft nicht über das Internet auf ihre Konten zugreifen können. Die Kundendaten waren von den technischen Problemen laut dem Geldhaus nicht gefährdet.

Ursache unklar

Was die Ursache für den Totalausfall ist, kann Postfinance noch nicht sagen. Ein sicherheitsrelevantes Ereignis könnte ausgeschlossen werden, heisst es in einer Mitteilung, welche Postfinance im Nachgang zu den Medienberichten veröffentlichte. Damit stellt Postfinance klar, dass es sich nicht um einen Hacker-Angriff handelt.

Eine solche flächendeckende Panne gab es das letzte Mal der Bank im September 2016. Damals habe der technische Defekt aber binnen Stunden behoben werden können.

Zahlungen an Postschaltern

Was sollen Kunden nunmehr tun, die dringend Bankgeschäfte erledigen müssen? Laut Postfinance funktionieren die Systeme an den Postschaltern störungsfrei, so dass Zahlungen beispielsweise dort vorgenommen werden könnten.

Eine Haftung für allfällige Schäden aufgrund des Totalausfalls beim E-Banking schliesst das Kreditinstitut zwar aus. Allerdings müsste das Unternehmen etwa bei verhinderten Börsengeschäften jeweils den Einzelfall prüfen, sagte der Sprecher zur sda.

(sda/cfr/gku/mbü)

 

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