Mit 19 in der Schweiz stationierten Flugzeugen und 90 angebotenen Zielen in Europa ist der britische Billigflieger Easyjet die zweitgrösste Airline des Landes. «In Genf und Basel sind wir die Nummer eins», sagt Konzernchefin Carolyn McCall im Interview mit der «Handelszeitung». Sie leitet das Unternehmenseit Juli 2010.

Nach dem Ausbau der Vormachtstellung in Genf und Basel hegt Easyjet nun auch für den grössten Schweizer Flughafen Expansionspläne. McCall erklärt: «Zürich ist bislang keine Basis, nur eine Destination, die wir ab London und Manchester bedienen. Aber Zürich steht auf unserer Liste von Basen, die wir in Betracht ziehen.»

Die Grenze für ihre Fluggesellschaft im Schweizer Markt mag die Easyjet-Chefin nicht abschätzen: «Das hängt von der Wirtschaftsentwicklung ab. Vor einem Jahr wollten wir weiter wachsen, weil unsere Auslastung das rechtfertigte. Heute sind wir zurückhaltender, da sich die Konjunkturaussichten verschlechtert haben.»

Dessen ungeachtet lanciert Easyjet nun eine europaweite Marketingoffensive, wie McCall erklärt. «Wir werden ab Oktober anders auftreten und Easyjet etwas wärmer positionieren. Wenn man in eines unserer Flugzeuge kommt, ist das nicht wie bei den übrigen Airlines, wo es in der Kabine so klinisch, offiziell, steif aussieht. Wir sind witziger, lockerer – anders. Die neue Kampagne wird das transportieren.» Name und Logo würden natürlich bleiben, die Farbgebung kosmetisch angepasst.

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Lesen Sie das ganze Interview mit Carolyn McCallin in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

(tno)