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Easyjet schielt offenbar auf Tuifly

Tuifly-Boeing im Anflug auf Stuttgart: Easyjet will einen Flugbetrieb innerhalb der EU. Keystone

Der Ferienflieger Tuifly erregt das Interesse anderer Fluggesellschaften. Zu den Freiern gehört auch die britische Easyjet. Diese muss sich auf einen allfälligen Brexit vorbereiten.

Veröffentlicht am 23.09.2016

Der Ferienflieger Tuifly erregt das Interesse mehrerer ausländischer Fluggesellschaften. Neben der britischen Easyjet habe auch ein weiteres Unternehmen aus dem EU-Ausland starkes Interesse an einer Übernahme, sagte der Tuifly-Pilot und Arbeitnehmervertreter Martin Locher am Freitag in Frankfurt.

Tuifly betreibt 41 Flugzeuge. Am Vortag hatte das «Manager Magazin» berichtet, dass eine Beteiligung der Briten an der deutschen Flugtochter des weltgrössten Reisekonzerns Tui kurz bevor stehe.

Geschäft auf dem Kontinent absichern

Easyjet wolle bei einem Austritt Grossbritanniens aus der EU sein Fluggeschäft in Kontinentaleuropa rechtlich absichern. Dafür bräuchte die Airline einen Flugbetrieb innerhalb der Europäischen Union.

Easyjet-Chefin Carolyn McCall hatte noch vor wenigen Monaten betont, dass ihr Unternehmen an einer Übernahme anderer Fluggesellschaften nicht interessiert sei. Dann jedoch kam die Brexit-Entscheidung der Briten. Dies dürfte die Managerin umgestimmt haben, mutmasst die Zeitschrift.

(sda/gku)

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