Im ersten Quartal sei der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 725 Millionen Dollar gestiegen, teilte das US-Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz legte um 29 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zu. Mit seinem Ergebnis übertraf der Konzern die Erwartungen am Markt.

Für das laufende Geschäftsjahr erhöhte der Amazon-Rivale die Gewinnschätzung um fünf Cent auf eine Spanne von 2,30 bis 2,35 Dollar je Aktie. Auch die Umsatz-Zielspanne hob das Unternehmen um 100 Millionen Dollar auf 13,8 bis 14,1 Milliarden Dollar an.

Der Umsatz des Ebay-Marktplatzes wuchs um 11 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar, der des Bezahldienstes Paypal stieg sogar um 32 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

Seit einiger Zeit durchläuft Ebay einen umfassenden Wandel. Das Unternehmen, das in den 1990er Jahren mit Online-Auktionen bekanntgeworden ist, setzt verstärkt auf den Verkauf zu Fixpreisen. Zudem trennte sich der Konzern von Randbereichen wie dem Online-Telefondienst Skype.

Nun dreht sich immer mehr um Paypal. Über diesen Service werden grosse Teile des weltweiten Online-Handels abgewickelt, der dank stetig zunehmender Internet-Zugänge auch über Handys und Tablet-Computer rasant wächst. Paypal profitiert von jeder Transaktion, da der Dienst stets mit einer Mini-Gebühr beteiligt ist.

(tno/vst/sda/awp)