Der Solaranlagen-Betreiber Edisun Power muss für das vergangene Geschäftsjahr einen Verlust zwischen 2,2 und 2,7 Millionen Franken hinnehmen. Grund dafür sind neue Gesetze in Frankreich und Spanien, welche die Entwicklung der Gruppe bremsten. Edisun Power richtet sich nun neu aus.

In Zukunft wird das Unternehmen keine Photovoltaikprojekte mehr entwickeln, sondern sich auf den Kauf von bereits in das Stromnetz eingebundenen Anlagen konzentrieren, schreibt Edisun Power in der Mitteilung.

Die Organisationsstruktur wird entsprechend angepasst, die Personalkosten könnten sich um die Hälfte reduzieren. Zu den Konsequenzen für Mitarbeitende macht Edisun Power in der Mitteilung keine Angaben.

Die Massnahmen sollen das Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr profitabel machen. Dies war im vergangenen Geschäftsjahr nicht möglich aufgrund von regulatorischen Veränderungen.

In Frankreich verunmöglichte die anfangs 2012 eingeführte Kontingenzversteigerung einen geplanten Ausbau. In Spanien konnte Edisun Power wegen des eingeführten Moratoriums für Photovoltaikanlagen eine neue Anlage nicht bauen. Zudem wird das Spaniengeschäft von einer neuen Energiesteuer belastet.

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(tke/aho/sda)