Die Schweizer Bank EFG International verkauft ihre Beteiligung an der griechischen Eurobank.

Mit dem Schritt wollen EFG International und ihre Mehrheitsaktionärin, die von der griechischen Reederfamilie Latsis kontrollierte EFG Group, die letzten Zweifel ausräumen, dass sie in Griechenland zu hohen Risiken ausgesetzt seien, wie es am Montag in einem Communiqué hiess. EFG International sei eine Schweizer Bank, die an der Schweizer Börse kotiert sei und in der Schweiz reguliert werde, so das Finanzinstitut weiter.

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Der Verkauf der Beteiligung an der griechischen Eurobank soll Missverständnisse «endgültig aus der Welt schaffen». Auslöser des Verkaufs seien die Unsicherheiten über die Rekapitalisierung griechischer Banken.

Die von der griechischen Reederfamilie Latsis kontrollierte EFG Group war mit 43,5 Prozent an der Eurobank beteiligt. Die von der EFG nominierten Verwaltungsräte werden aus dem Aufsichtsgremium der Eurobank zurücktreten. Käufer der Eurobank-Anteile sind unter anderem Mitglieder der Familie Latsis.

(chb/rcv/sda)