Das Jahr 2009 begann unter einem denkbar ungünstigen Vorzeichen und mit pessimistischen Aussichten für die europäische und die globale Wirtschaft. Die internationale Wirtschaftskrise hat sich in den letzten Monaten rasch verschlimmert und ihre Folgen beeinträchtigen bereits den gesamten Planeten. Auch die Wirtschaft der EU befindet sich in tiefster Stagnation.

Inmitten dieser negativen globalen Konstellation ist Griechenland eines der wenigen Länder, in dem davon ausgegangen wird, dass ein wenn - auch nur geringes - Wachstum erzielt werden kann. Die griechische Wirtschaft ist trotz dunklen Wolken auf den Weltmärkten im Begriff, die Sanierung und Modernisierung der staatlichen Infrastruktur voranzutreiben.

Investitionsgelegenheiten

Die griechische Regierung hat eine Anzahl von Massnahmen ergriffen, um die Grundlagen für die Lösung und die schrittweise Abschaffung struktureller Probleme in der griechischen Wirtschaft zu schaffen. Damit werden bedeutende Investitionsgelegenheiten geschaffen. Gleichzeitig lässt sich ein Trend für eine dynamische Entwicklung der Exportwirtschaft erkennen. Das griechische Unternehmertum nimmt die Herausforderung an und engagiert sich immer stärker auf den ausländischen Märkten.

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Die Athener Industrie- und Handelskammer ist heute als grösste Wirtschaftsinstitution des Landes eine wichtige Kraft bei der Auslandsorientierung der griechischen Unternehmen:

Durch Zusammenarbeit mit den ausländischen Kammern und Institutionen,

durch zielgruppenorientierte Wirtschaftsdelegationen zur Schaffung von Verbündeten, die den Zutritt der griechischen Produkte und Dienstleistungen zu den jeweiligen Märkten sichern sollen,

durch Studien und Forschung bezüglich der Potenziale grosser Zielmärkte,

durch Veranstaltungen zu Themen besonderen Interesses für die Exportwirtschaft und

durch die Schaffung nützlicher und verlässlicher Tools, wie beispielsweise des griechischen Exportführers.

Ferner arbeitet die Athener Industrie- und Handelskammer als bewährter Berater des Staates mit an der Verbesserung des griechischen Wirtschaftsklimas. Um den Zustrom von ausländischem Kapital zu erleichtern, werden Hemmnisse für die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Unternehmen beseitigt.

Gemeinsame Zielsetzung aller Beteiligten ist die Schaffung einer neuen Unternehmerkultur, die in Know-how, Qualität und Innovationen und in das menschliche Kapital investiert. Einer modernen Mentalität, die es Griechenland gestatten soll, die Chancen eines globalen Umfelds und seine eigenen Stärken zum Vorteil des Unternehmertums, der griechischen Exportwirtschaft, des Wirtschaftswachstums und des sozialen Zusammenhalts zu nutzen.