Wer nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben seine Zeit auf dem Golfplatz oder auf einem Segeltörn um die ganze Welt verbringen will, braucht nicht nur viel Zeit und Geduld: Ein entsprechendes Einkommen ist mindestens genauso wichtig. Doch woher kommt dieses Einkommen? Die Renten aus der 1. (AHV) und der 2. Säule (BVG) reichen in den meisten Fällen nicht aus. Vor allem für Personen mit höheren Einkommen tut sich nach der Pensionierung eine regelrechte Einkommenslücke auf. Die Finanzierung des bisherigen Lebensstils ist nur noch mit einem zusätzlichen Einkommen möglich. Da ist ein Auszahlungsplan, der ein monatliches Zusatzeinkommen garantiert, die optimale Lösung. Vor allem Lebensversicherer bieten diese moderne Form der Vorsorge an.

Für Leute im mittleren Alter

Während sich die «gewöhnliche» Vorsorge, etwa mit einer 3a-Lebensversicherung bei einer Versicherungsgesellschaft oder einem 3a-Konto bei einer Bank, bereits in jungen Jahren anbietet, ist ein Auszahlungsplan besonders für Leute mittleren Alters geeignet. In diesem Alter verfügen die meisten über so viel flüssige Mittel, dass sie sich eine Einzahlung in Form einer Einmaleinlage leisten können, ohne dafür die ganzen Vermögensreserven aufbrauchen zu müssen.

Die Auszahlungspläne werden für eine bestimmte Dauer abgeschlossen, wobei der Kunde meist zwischen mehreren Laufzeiten wählen kann. Die Verträge zeigen sich aber nicht nur in diesem Punkt flexibel: Ab wann die Auszahlung erfolgen soll, hängt von der konkreten Ausgestaltung ab. Häufig erfolgt die erste Auszahlung erst einige Jahre nach dem Abschluss.

Anzeige

Bei sofort beginnender Auszahlung ist die Vertragsdauer zumeist auf 15 bis 25 Jahre festgelegt. Wird die Auszahlung aufgeschoben, dauert der Vertrag meistens mindestens 20 Jahre. Auch die Dauer bis zur ersten Auszahlung ist flexibel: Üblich sind ein bis zehn Jahre. Hier kommt es auf die individuellen Bedürfnisse an.

Die Anbieter investieren die Einmaleinlage in verschiedene Fonds mit unterschiedlich hohen Aktien- oder Obligationenanteilen. Dabei garantieren sie vertraglich die Höhe der regelmässigen, zumeist monatlichen Auszahlungen, in die bereits eine Mindestverzinsung eingerechnet ist. Diese Garantie gilt selbstverständlich auch dann, wenn sich die Anlagen ungünstig entwickeln. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand: Dank diesem vollen Kapitalschutz kann er schon lange im Voraus mit dem fixen Betrag das Monatsbudget planen. Er ist sicher, dass dieser nicht gekürzt wird - selbst wenn es zum Börsencrash kommt.

Zusätzliche Renditechancen

Neben dieser Garantie profitieren die Kunden aber auch von den zusätzlichen Renditechancen. Entwickeln sich die Investitionen positiv, können die monatlichen Auszahlungen erhöht werden. Besonders vorteilhaft an vielen Auszahlungsplänen ist das sogenannte Ratchet: Einmal erhöhte Auszahlungen können nicht mehr gekürzt werden, sie bleiben für die ganze verbleibende Vertragslaufzeit garantiert, und der Kunde kann ab der ersten Erhöhung fix mit höheren monatlichen Auszahlungen planen. Das gilt selbstverständlich auch für jede weitere Erhöhung. Falls trotz aller Planung etwas Unvorhergesehenes passiert, ist das Vermögen nicht bis an das Ende der Laufzeit gebunden. Der Bezug eines bestimmten Teils des Fondsguthabens ist jederzeit möglich. Selbst wer ganz aussteigen möchte, kann dies ohne grossen Aufwand tun: Mit dem Bezug des Guthabens wird der Vertrag aufgelöst.

Durch die regelmässigen Auszahlungen erlangen die Kunden nach der Pensionierung finanzielle Freiheit. Weil die Auszahlungen durch den mindestens 100-prozentigen Kapitalschutz garantiert sind, stehen die Leute auf der sicheren Seite. Ausserdem partizipieren sie an den Renditechancen auf dem Kapitalmarkt. Mit einem Ratchet sind einmal erhöhte Auszahlungen garantiert: Sie können bis Vertragsende nicht mehr gekürzt werden.