Die Beilegung von Zivil- und Strafverfahren wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den Aktien von Transocean am Freitag Auftrieb verliehen. Nach dem Kurssprung vom Vortag waren die Titel des Ölplattformbetreibers zeitweise 6,5 Prozent mehr wert.

Zum Börsenschluss lagen die Transocean-Aktien um 5,9 Prozent höher als zu Handelsbeginn.

Transocean zahlt insgesamt 1,4 Milliarden Dollar an die USA. Das ist weniger als die dafür zurückgestellten 1,5 Milliarden Dollar. Die Einigung war bereits am Donnerstag kurz vor Börsenschluss durchgesickert, die Titel schlossen in der Folge bereits über 10 Prozent fester.

Die vom britischen Ölkonzern BP betriebene Transocean-Bohrplattform «Deepwater Horizon» war im April 2010 explodiert und hatte die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst. BP hatte im Dezember 4,5 Milliarden Dollar bezahlt.

(vst/aho/tno/sda)