Die Interroll-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2014 Auftragseingang und Umsatz leicht gesteigert. Infolge einmaliger Zusatzaufwendungen fallen das operative Ergebnis und der Reingewinn jedoch tiefer aus als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Der Auftragseingang stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 1,3 Prozent auf 172,9 Millionen Franken und der Umsatz um 5,3 Prozent auf 157,1 Millionen. In lokalen Währungen lag das Umsatzzuwachs bei 9,1 Prozent und das organische Umsatzwachstum bei 4,2 Prozent. In allen Marktregionen sei die Entwicklung positiv verlaufen, heisst es. Speziell herausgehoben wird dabei die Region Amerika mit einem Umsatzzuwachs um über 27 Prozent.

Investitionen in den USA belasten

«Hohe strategische Investitionen in das langfristige Wachstum und die nachhaltige Profitabilität» seien getätigt worden, so die Mitteilung weiter. Die Entwicklungskosten und die Einführung der neuen modularen Förderer-Plattform, die Konsolidierung der Werke in den USA im Zuge der Akquisition der Portec im Jahre 2013 sowie das neue Kompetenzzentrum in Atlanta würden das Geschäftsjahr 2014 im mittleren einstelligen Millionenbereich belasten. Im ersten Halbjahr lagen die einmaligen Zusatzbelastungen bei rund 3,5 Millionen Franken.

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Aufgrund der einmaligen Zusatzaufwendungen erwarte die Gruppenleitung im Halbjahr den operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) rund 3,2 Millionen Franken und das Ergebnis zirka 3,4 Millionen unter den Vorjahreswerten. Damals hatte Interroll einen Betriebsgewinn von 21,4 Millionen und einen Reingewinn von 10,5 Millionen erzielt.

Bei der Präsentation des Jahresabschlusses 2013 im März hatte das Management für das laufende Geschäftsjahr keine konkrete Guidance vorgelegt. Der vollständige Halbjahresbericht wird am 8. August 2014 veröffentlicht.

(awp/se/moh)