In den ersten Jahren nach der Öffnung des Schweizer Immobilienmarktes rissen sich ausländische Investoren um die besten Geschäftshäuser und Einkaufszentren. Im Rahmen der Swissbau Real Estate fand unter dem Patronat von Swisscircle, RICS Switzerland und Immobilienbusiness und mit Unterstützung von Cablecom, Engel & Völkers Schweiz und dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ ein internationales Immobilienpodium statt, welches die Attraktivität des Schweizer Immobilienmarkts für internationale Investoren erörterte.

Unter der Leitung von Jan Eckert, Sal. Oppenheim, diskutierten Kurt Ritz, RICS Switzerland, Hans R. Holdener, Helvetica Property Investors AG, Patrik Schellenbauer, Avenir Suisse, John Davidson, IFZ, und Steffen Szeidl, Drees & Sommer.

Heute sind die Eintrittsbarrieren für ausländisches Kapital höher. Gemäss den Referenten sind indirekte Investments optimal für einen kurzfristigen Horizont - hier bestehen geringe Barrieren. Direkte Investments sollten nur längerfristig und mit professionellen Partnern getätigt werden. Schweizer Immobilien sind trotz Eintrittshürden für internationale Investoren interessant als einzigartige Nische, aber nicht als die Goldgrube, als die sie gerne präsentiert werden.

Bemängelt wird die fehlende Transparenz, die geringere Rendite und das verdrängende Verhalten der grossen Schweizer Immobiliengesellschaften. Opportunistische Investoren nutzen trotzdem ihre Chancen in der Schweiz. Diese wird als (relativer) Gewinner aus der Finanzkrise hervorgehen, da der Immobilienmarkt minim von den internationalen Verwerfungen betroffen wurde.

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