Der Haushaltsgerätehersteller Electrolux hat im ersten Quartal von der Markterholung in Europa und Kosteneinsparungen profitiert. Der schwedische Konzern steigerte seinen Gewinn in dem Dreimonatszeitraum um 5,2 Prozent auf 445 Millionen schwedische Kronen (30 Millionen Franken).

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 25,6 Milliarden Kronen, wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte. Nach einer langen Zeit des Rückgangs habe sich die Nachfrage nach Haushaltsgeräten in Europa im ersten Quartal deutlich verbessert, sagte Electrolux-Präsident Keith McLoughlin.

Stabilisierter Markt

Der Markt habe sich stabilisiert und die Nachfrage in wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Italien sei gestiegen. Durch die Reduzierung der Kosten und einen verbesserten Produktmix sei es gelungen, die Rentabilität wieder herzustellen.

In Nordamerika sei das Geschäft Anfang des Jahres vom harten Winter gebremst worden. Doch schon im März habe sich der Markt erholt, so dass das Unternehmen aufs Jahr gesehen insgesamt mit einem Zuwachs von 4 Prozent rechne.

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Electrolux ist einer der führenden Hersteller für Haushaltsgeräte und beschäftigt rund 61'000 Mitarbeiter. Die bekanntesten Marken und Tochtergesellschaften sind AEG, Eureka und Frigidaire.

(sda/chb)