Die Elektronik-Gruppe Carlo Gavazzi hat im vergangenen Jahr leicht mehr Umsatz eingefahren. Der Gruppenumsatz betrug im Geschäftsjahr 2013/2014 140,6 Millionen Franken. Das sind 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Auftragseingänge stiegen leicht um 0,5 Prozent, wie Carlo Gavazzi am Donnerstag mitteilte.

Leicht zulegen konnte der Hersteller von Sensoren, Energiemanagement-Systemen und Sicherheitskomponenten zudem beim Bruttogewinn: Dieser nahm um 1,2 Prozent auf 78,1 Millionen Franken zu. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit hingegen sank leicht von 15,9 Millionen auf 15,7 Millionen Franken. Grund hierfür ist unter anderem ein leicht höherer Betriebsaufwand.

Starker Euro belastet Carlo Gavazzi

Unter dem Strich verdiente Carlo Gavazzi im vergangenen Geschäftsjahr 11,2 Millionen Franken und damit 10,4 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Hauptgrund für diesen Rückgang sei auf eine Umrechnungsdifferenz von 1,4 Millionen Franken aufgrund des starken Euro zum Dollar zurückzuführen, schrieb Carlo Gavazzi im Communiqué.

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Den Wechselkurseffekt bezifferte der Elektronikkonzern mit 1 Million Franken. Im Vorjahr habe das Unternehmen hingegen 0,4 Mio. Franken an Wechselkursgewinnen eingefahren.

(sda/moh)