Elma Electronic hat im Geschäftsjahr 2013 den Reingewinn um gut 6 Prozent auf 840'000 Franken und Betriebsgewinn (Ebit) um 11 Prozent auf 2,8 Millionen Franken gesteigert. Damit hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 im zweiten Semester eine klare Verbesserung ergeben. Die Ebit-Marge erreichte im Gesamtjahr 2,5 Prozent nach 1,5 Prozent im ersten Semester.

Auf die Ausschüttung einer Dividende wird auch 2013 verzichtet, wie der Anbieter von Gehäusesystemen für Elektronik mitteilte.

Umsatz und Bestellungseingang waren bereits Ende Januar veröffentlicht worden: Der Umsatz stieg um 1,7 Prozent auf 113 Millionen Franken, währungsbereinigt lag das Wachstum bei 2,0 Prozent. Der Bestellungseingang stieg um 9 Prozent auf 120,7 Millionen Franken; währungsbereinigt lag der Anstieg bei 9,3 Prozent.

Wirtschaftlich anspruchsvolles Umfeld

2013 habe man sich in einem wirtschaftlich weiterhin anspruchsvollen Umfeld behauptet und ein solides Ergebnis erzielt, schreibt das Unternehmen zum vergangenen Jahr. Vor allem im zweiten Semester sei in allen drei Regionen eine allgemeine Marktbelebung spürbar gewesen. Die Regionen Americas und Asien haben insgesamt die Umsätze in Lokalwährungen gesteigert, wogegen in der Region Europa der Umsatz leicht rückläufig war. Der Bestellungseingang erhöhte sich dank der weiter intensivierten Marktbearbeitung in allen drei Konzernregionen.

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Zur Verbesserung der Profitabilität sei ein effizientes Kosten- und Prozessmanagement weiterhin wichtig, heisst es. 2013 seien entsprechend die Prozessabläufe weiter verfeinert, die Durchlaufzeiten verkürzt und die Qualität sowie die Liefertreue kontinuierlich verbessert worden.

Mittelfristige Ziel bestätigt

Im Geschäftsjahr 2014 will das Unternehmen den Umsatz weiter steigern und das operative Ergebnis verbessern. Gleichzeitig bestätigt Elma die mittelfristigen Zielsetzungen. Demnach soll in wirtschaftlich guten Zeiten eine Ebit-Marge von 8 bis 12 Prozent und in einer Rezession eine solche von mindestens 4 Prozent erreicht werden. Um diese Ziel zu erreichen, würden weiterhin wesentliche Teile des Cashflows in die Entwicklung der Märkte, die Ausbildung der Mitarbeitenden, den Ausbau der Produkte und in die Produktionsanlagen investiert.

(awp/vst)