Der Gewinn des Elektronikgehäuse- und Drehschalter-Hersteller Elma hat sich im vergangenen Geschäftsjahr mehr als halbiert. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 788'000 Franken, nach 1,8 Millionen Franken im Vorjahr.

Immerhin gelang dem Unternehmen aus dem Zürcher Oberland die Rückkehr in die schwarzen Zahlen, nachdem im ersten Geschäftshalbjahr noch ein Minus zu Buche gestanden hatte.

2012 sei geprägt gewesen von einem zurückhaltenden Umfeld, teilte Elma mit. Im Communiqué schreibt das Unternehmen von einer «deutlich geringeren Investitionsbereitschaft der Kunden, vor allem im öffentlichen Sektor». Viele Aufträge seien zeitlich verzögert oder nur in geringerem Volumen vergeben worden.

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 56 Prozent auf 2,5 Millionen Franken. Der Umsatz lag bei 111,1 Millionen Franken und damit 5,6 Prozent tiefer, wie Elma bereits im Januar mitgeteilt hatte.

Für das laufende Jahr setzt sich Elma eine Steigerung des operativen Ergebnisses in allen drei Geschäftsregionen zum Ziel.

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(jev/tke/sda)