Der Lufthansa-Rivale Emirates hat dank niedrigerer Treibstoffkosten und einer stärkeren Nachfrage deutlich mehr verdient. Im Geschäftsjahr 2013/14 sei der Gewinn um 43 Prozent auf umgerechnet 645 Millionen Euro geklettert, wie die arabische Airline, der grösste Abnehmer von Airbus-A380-Riesenjumbos, mitteilte. Das Management warnte aber, Umbaumassnahmen am Heimatflughafen in Dubai kosteten dieses Jahr Umsatz.

Dubai soll zu einem noch grösseren Drehkreuz ausgebaut werden - mit viel staatlicher Unterstützung, wie Wettbewerber immer wieder klagen. Von dort aus ist ein Drittel der Weltbevölkerung in vier Flugstunden erreichbar. Wie Emirates setzen auch die arabischen Fluggesellschaften Qatar Airways und Etihad auf Strecken zwischen Asien und Europa beziehungsweise Amerika der Konkurrenz zu.

Skandinavische SAS unter Druck

Die angeschlagene skandinavische Airline SAS schaut unterdessen pessimistischer in die Zukunft. Wegen des harten Wettbewerbs in der Branche werde der Vorsteuergewinn dieses Jahr umgerechnet 110 Millionen Euro niedriger ausfallen als gedacht. Die Aktien fielen daraufhin an der Börse in Stockholm um 4,4 Prozent. Billig-Anbieter wie Ryanair und Norwegian Air machen SAS seit langem zu schaffen.

(reuters/dbe)