Der Spezialchemiekonzern Ems-Chemie hat im ersten Halbjahr 2011 den Nettoumsatz um 4,6 Prozent auf 874 Millionen Franken gesteigert. Deutlich schwächere Fremdwährungen bremsten jedoch das Umsatz- und Ergebniswachstum in Schweizer Franken. In lokalen Währungen wäre der Umsatz um 16,4 Prozent gestiegen.

Ems-Chemie erwirtschaftet nach eigenen Angaben über 95 Prozent des Umsatzes ausserhalb der Schweiz. Das Betriebsergebnis (Ebitda) erhöhte sich im ersten Halbjahr um 1,5 Prozent auf 183 Millionen Franken, wie Ems-Chemie am Freitag weiter mitteilte.

Neben der ungünstigen Währungssituation hätten auch höhere Rohstoffpreise das Ergebniswachstum gebremst. Die gestiegenen Kosten hätten nur leicht verzögert an die Kunden weitergereicht werden können.

Das Unternehmen rechnet mit einer Verlangsamung der Konjunktur und stellt sich auf ein schwierigeres zukünftiges Marktumfeld ein. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wird dennoch bestätigt: Für 2011 erwartet Ems unverändert einen leicht höheren Umsatz und ein leicht höheres Betriebsergebnis (Ebit) als im Vorjahr.

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(cms/kgh/sda)