Wegen der Wechselkurs-Turbulenzen musste das Spezialchemie-Unternehmen einen Umsatzrückgang hinnehmen. Dennoch verbesserte sich das Betriebsergebnis deutlich.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erwirtschaftete das Unternehmen der Familie Blocher einen Nettoumsatz von 969 Millionen Franken, wie aus einer Mitteilung vom Freitagmorgen hervorgeht. Das entspricht einem Rückgang um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rein mengenmässig legte der Verkauf aber um acht Prozent zu.

Gesteigerte Verkaufsmargen

Trotz der starken negativen Währungseinflüsse - wegen der Produktion in der Schweiz - vermeldet das Unternehmen aus dem Bündnerland ein um 5,4 Prozent höheres Betriebsergebnis als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 226 Millionen Franken.

Dafür verantwortlich seien die kräftig gesteigerten Verkaufsmengen und weltweite Effizienzsteigerungen, heisst es im Communiqué. Diese Faktoren hätten den negativen Währungseinfluss von minus 12 Prozent überkompensiert. Einen Reingewinn gibt Ems Chemie im Halbjahresabschluss nicht bekannt.

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Für die Zukunft gibt sich Ems Chemie weiter zuversichtlich: Der Umsatz dürfte Ende Jahr zwar währungsbedingt leicht tiefer liegen als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis wird aber voraussichtlich leicht höher ausfallen.

(sda/chb)